Bei der Dialogveranstaltung am 13. Mai 2026 im Bürgerhaus Schwalbach informierten sich rund 240 Bürgerinnen und Bürger sowie Gemeindevertreterinnen und -vertreter über eine von der Gemeinde Schöffengrund beauftragte Machbarkeitsstudie zur Windenergie. Da die Gemeinde im Teilregionalplan kein Vorranggebiet besitzt, prüft sie auf Basis der seit Januar 2024 bestehende Rechtslage zur „Positivplanung“ die Möglichkeit, über ein Bauleitplanverfahren Flächen für die Windenergie auszuweisen. Das Ingenieurbüro Mathes identifizierte zwei Potenzialflächen südöstlich und südwestlich von Oberwetz, auf denen jeweils maximal drei Anlagen Platz finden könnten. Falls die politischen Gremien beschließen, das Projekt weiterzuverfolgen, werden weitere Gutachten notwendig sein. Die Gemeinde prüft derzeit auch eine interkommunale Zusammenarbeit mit Hüttenberg und Langgöns, um planerische und monetäre Synergieeffekte zu nutzen. Sowohl Langgöns als auch Hüttenberg planen eine Umsetzung eines Windenergieprojekts, welches auch auf Schöffengrund optische Auswirkungen hätte. In der anschließenden, im „Fishbowl-Format“ geführten Diskussion äußerten Anwohnende sowie die Bürgerinitiative „Gegenwind“ Bedenken hinsichtlich der Anlagenhöhe, Lärm, Schattenwurf sowie Arten- und Waldschutz. Die Gemeinde nimmt unter anderem die verschiedenen Argumente mit in die anstehenden politischen Beratungen.
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