Bürgerforum Energiewende Hessen

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Flächensteuerung

In der Regel umfasst ein Vorranggebiet mehrere Grundstücke, oft mit unterschiedlichen Eigentümerinnen und Eigentümern. Je mehr es sind, desto mehr mögliche Projektkonstellationen sind denkbar. Eine Kommune, der daran gelegen ist, dass die vorhandene Fläche sinnvoll beplant wird und dass kein Unfrieden zwischen Flächeneigentümern entsteht, tut gut daran, eine koordinierende Rolle zu übernehmen. Sie kann ein gemeinsames Vorgehen aller Flächeneigentümer und Flächeneigentümerinnen initiieren. 

Ein Infopapier zu kommunaler Steuerung von Windenergieflächen wird derzeit erstellt.

Flächenpooling: Fairness und Transparenz

Heutige Pachten für Windenergieanlagen betragen nicht selten 100.000 Euro pro Windenergieanlage und Jahr. Dies kann Begehrlichkeiten bei jeden Flächeneigentümerinnen und -eigentümern wecken, birgt damit aber auch Konflikt- und Neid-Potenziale. Über ein Flächenpooling kann eine nachvollziehbare und faire Verteilung der Pachteinnahmen vereinbart werden.

Das Heft des Handelns in die Hand nehmen – kommunale Steuerungsinstrumente für Windenergieprojekte

Experte: Rolf Pfeifer, endura kommunal

Zusammenarbeit mit HessenForst

In vielen Fällen ist eine Kooperation mit dem Landesforst bei der Windparkplanung möglich, zumindest bei einzelnen Aspekten. HessenForst hat allerdings weniger Spielraum als Kommunen bei den Kriterien für die Projektentwicklerauswahl. Je nach Flächenanteilen und Planungsfortschritt kann es sinnvoll sein, dass die Kommune sich mit HessenForst zur Projektentwickler-Auswahl eng abstimmt. Je geringer die Flächenanteile von HessenForst, umso höher ist der kommunale Einfluss auf die Projektentwickler-Auswahl.

Windenergie im Wald – Vergabe von Staatswaldflächen
Experte: Justus Hillebrecht, HessenForst

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Finanzielle Bürgerbeteiligung

Lokale Wertschöpfung und individueller finanzieller Nutzen werden von vielen als fairer Ausgleich verstanden für Einschränkungen und Veränderungen, die mit dem Bau eines Windparks einhergehen können. Sie tragen insgesamt zu mehr Fairness bei der Umsetzung der Energiewende bei und letztlich in vielen Fällen zu einer höheren Akzeptanz von Windenergieprojekten.

Ein Infopapier zu finanziellen Wertschöpfungsmöglichkeiten für Bürgerinnen, Bürger und Kommunen wird in Kürze veröffentlicht.

Finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten

Hinter jedem laufenden Windrad steht eine Betriebsgesellschaft, an deren wirtschaftlicher Tätigkeit grundsätzlich auch Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen beteiligt werden können. Dies eröffnet Möglichkeiten und Chancen, aus dem Ausbau der Energieinfrastruktur individuellen Nutzen für die lokale Bevölkerung im Umfeld der Anlagen zu generieren.

Finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten bei Windenergievorhaben
Expertin: Franziska Benz, Sterr-Kölln & Partner

Bürgerenergiegenossenschaften

Die Energiegenossenschaft (eG) ist eine der ältesten und in Deutschland auch am weitesten verbreitete Form für Bürgerinitiativen, um Projekte regenerativer Energien zu fördern, diese zu entwickeln und auch wirtschaftlich vom Erfolg zu profitieren. Im Gegensatz zur Kommanditgesellschaft sind die Bürgerinnen und Bürger an der Genossenschaft und somit nur indirekt an der Windenergieanlage beteiligt.

Rolle von Bürgerenergiegenossenschaften bei Windenergieprojekten
Experte: Jürgen Staab, LaNEG Hessen e.V. (Landesnetzwerk Energiegenossenschaften) 

Sonderformen finanzieller Ausschüttung

Bei der finanziellen Teilhabe der Bürgerschaft an Windenergieprojekten können Kommunen kreativ werden. Energiegeld, Förderrichtlinien, Stiftungen - Beispiele aus der Praxis: 

Sonderformen finanzieller Ausschüttungen bei (Wind-) Energieprojekten: Energiegeld, Förderrichtlinien, Stiftungen
Experten: Christopher Lüning und Anna Forke, Bürgerforum Energiewende Hessen der LEA LandesEnergieAgentur Hessen

 

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Wenn Kommunen selbst projektieren: Eigenprojektierung von Kommunen

Das größte Engagement einer Kommune ist erforderlich, wenn sie entscheidet, das Windenergieprojekt selbst zu entwickeln und den Windpark selbst zu betreiben. Die gesamte Windprojektentwicklung von der Flächensicherung über Planung, Genehmigungsverfahren, Finanzierungs- und Bauphase bis zum Betrieb liegt in der Hand der kommunalen Verwaltung. Dieses Vorgehen bietet die größten Wertschöpfungsmöglichkeiten, allerdings bei hohem Aufwand und Risiko.

Von Anfang an dabei: Eigenprojektierung von Windenergieprojekten durch Kommunen
Experte: Nico Suren, Partnerwind

Mit Wille und Energie zum Bürgerwindpark im Hünfelder Wald: Interview mit Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer

Gemeinsam mit ihrem Proejktpartner, der Land+Forst Erneuerbare Energien GmbH, hat die Kommune Hünfelden in Mittelhessen einen eigenen Bürgerwindpark entwickelt. Die Bürgermeisterin Siliva Scheu-Menzer und ihr Projektpartner Frank Heuser berichten in einem Interview von ihren Erfahrungen. 

 

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